Paul Gerhardt, AWhen Sheltered by Our God Most High@ (Psalm 91)
Tune: AN WASSERFLÜSSEN
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1 When sheltered by our God Most High, We dwell in surest cover; When lightning splits the stormy sky, We hide in God, no other. We cry in hope, AYou
are my light, My sure defense, my heart's delight, My refuge, shield, and safety. You save me from the fowler=s snare; Lord, you alone give certain care When deathly dangers plague me.@ 2 Awake, my heart! Trust in your Lord To guard you late and early. God=s wings spread wide and shade afford Where life is lived securely. God=s shield supplies protection sure Against each arrow, bane, and lure That flies or wastes or beckons. That shield is God=s own
faithful word, Which frees me now to face assured All fears with which earth reckons. 3 When darkest night falls like a net, You rest, still unencumbered, At peace, though all the day beset By enemies unnumbered. The pestilence that stalks by night And reappears at noonday bright Will ever be turned from you. And though a thousand fall beside, Ten thousand find no place to hide, It will not come upon you. 4 With confidence your eyes will see The downfall of the wicked; The consequence they cannot flee Of evil deeds committed. Those who forsake God and God=s ways Will be forsaken all their days, Denying, find denial. But those who hold fast to the Lord Find grace as their unearned reward And help in every trial. 5 No scourge shall come into your tent; No evil shall befall you. You will along your way be sent With blessing poured upon you. God=s angels follow his command To take you firmly by the hand O=er paths that err and crumble, To guide your feet on ways unknown, Alert to every waiting stone That might cause you to stumble. 6 No roaring lion shall come near; You=ll tread on snake and serpent. No fang or poison need you fear, But sing with praises fervent That God stands ever at your side: AMy servant, I=ll with you abide, Come swiftly when you call me. I know your name, and you know mine; In trouble you=ll find help divine. I=ll come and rescue gladly.@ 7 AYou turn to me and I will hear, Grace flowing like a
river. Whenever enemies appear, I promise to deliver. I=ll snatch you out of death=s embrace; Wipe signs of suff=ring from your face, Give honor, exaltation. With long life I will satisfy, And when at last you come to die, I=ll show you my salvation.@ Translation copyright82005,
Frederick J. Gaiser |
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1 Wer unterm Schirm des
Höchsten sitzt Der ist sehr wohl
bedecket: Wenn alles donnert,
kracht und blitzt Bleibt sein Hertz
ungeschrecket: Er spricht zum Herrn:
du bist mein Licht Mein Hoffnung, meine
Zuversicht Mein Thurn und starke
Feste. Du rettest mich vons
Jägers strick Und treibst des Todes
Netz zurück Und schützest mich
aufs beste. 2 Frisch auf mein Hertz!
Gott stärcket dich Mit Krafft auf allen
Seiten: Schau her, wie seine
Flügel sich Gantz über dich
ausbreiten: Sein Schirm umfängt
und deckt dich gar Sein Schild fängt auf,
was hier und dar Von Pfeilen fleugt und
tobet: Der Schild ist Gottes
wahres Wort: Der Schirm ist was der
starcke Hort Versprochen und
gelobet. 3 Wenn dich die
schwartze Nacht umbgiebt, Kanst du fein sicher
schlaffen: Des Tages bleibst du
unbetrübt Von deines Feindes
Waffen: Die Peste, die im
Finstern schleucht, Und des Mittages
umbherkreucht, Wird von dir
abgeführet: Und wenn gleich
tausend fallen hier Und zehen tausend hart
bey dir, Bleibst du doch
unberühret. 4 Hingegen wirst du Lust
und Freud An deinen Feinden
sehen, Wenn ihnen alles
Hertzeleyd Vom Höchsten wird
geschehen: Wer Gott verläst, wird
wiederumb Verlassen, und mit
grossem Grimm Zu seiner Zeit
geschlagen: Du aber, der du
bleibst bey Gott Findst Gnad und
darffst in keiner Noth Ohn Hülff und Trost
verzagen. 5 Kein übels wird zu
deiner Hütt Eingehen, und dir
begegnen: Gott wird all= deine Tritt und
Schritt Auf deine Wegen
segnen: Denn er hat seiner
Engelschaar Befohlen, daß sie vor
Gefahr Dich gar genau
bewahren, Daß dein Fuß möge
sicher seyn Und nicht vielleicht
an einen Stein Zu deinen Schaden
fahren. 6 Du wirst auff wilden
Leuen stehn Und tretten auf die
Drachen Du wirst ihr Gifft und
scharffe Zähn In deinen Sinn
verlachen: Das machts das Gott
wil bey dir seyn Der spricht: Mein
Knecht begehret mein So wil ich ihn
beyspringen. Er kennet meines
Namens Zier Drumb wil ich ihn auch
nach Begier Mein Hülf= und Rettung bringen. 7 Er rufft mich an, so
wil ich ihn Gantz gnädiglich
erhören Wenn sein Feind auff
ihn auß wil ziehn So wil ich stehn, und
wehren: Ich wil ihn reissen
aus dem Tod: Ich wil ihn nach erlidtner
Noth Mit grosser Ehr= ergötzen: Ich wil ihn machen
Lebenssatt, Und wenn er gnug
gelebet hat Ins Ewge Heyl
versetzen. Text from E. G. G.
Langbecker, ed, Leben und Lieder von Paulus Gerhardt (Berlin: Verlag
der Sander=schen Buchhandlung,
1841) 746‑748. |
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